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Investmentchance Robotics – Die nächste Automatisierungswelle

Roboter übernehmen gefährliche Schichten, ersetzen fehlende Fachkräfte und machen Reshoring rentabel. Was wie Science-Fiction klingt, ist längst Realität — und ein strukturelles Investmentthema für die kommenden Jahrzehnte.
Der Durchbruch der Roboter
In Europa, den USA und China fehlen Millionen qualifizierter Fachkräfte. Gleichzeitig veranlasst der Effizienz- und Reshoringdruck Unternehmen, Produktion zurückzuholen — was häufig nur mit Automatisierung wirtschaftlich möglich ist. Dadurch beschleunigt sich weltweit ein neuer Automatisierungswettlauf. China dominiert inzwischen rund 40% des globalen Robotermarkts und hat seine Roboterdichte in Fabriken innerhalb von nur sechs Jahren vervierfacht.
Neu installierte Industrieroboter pro Jahr
Die USA holen vor allem im Logistik- und Technologiesegment auf — mit autonomen Lagerrobotern, KI-Plattformen und cloudbasierter Robotik. Der entscheidende Katalysator dieser Entwicklung ist die künstliche Intelligenz. Sie ermöglicht Robotern erstmals feinmotorische Tätigkeiten, kontextabhängiges Verhalten, autonome Entscheidungen und learning by doing.
Was früher Jahrzehnte brauchte, ist heute in Pilotfabriken Realität. Ein besonders dynamisches, wenn auch noch junges Segment sind humanoide Roboter: Ihr Markt ist heute noch klein, könnte sich laut Goldman Sachs bis 2030 jedoch vervielfachen und in den kommenden Jahren zunächst in Industrieumgebungen wirtschaftlich werden.
Südkorea führt weltweit bei Robotern pro Beschäftigtem, gefolgt von Singapur, Deutschland und Japan.
Warum in Robotics investieren?
Robotik ist Teil des Megatrends Digitalisierung und Automatisierung — getrieben von Demografie, KI, Urbanisierung und Energietransformation. Wer früh investiert, profitiert von einem der stärksten Wachstumsmotoren der kommenden Jahrzehnte.
Chancen nutzen
- 12—20% CAGR über mehrere Segmente: strukturelles, nicht zyklisches Wachstum
- Robotics as a Service senkt Einstiegshürden: Roboter mieten statt kaufen, wie Software-Abos
- Resilienz: wer früh automatisiert, federt Schocks besser ab als die Konkurrenz
- Querschnittstechnologie: relevant von Landwirtschaft bis Raumfahrt
Risiken kennen
- Energiebedarf mobiler Systeme steigt: Effizienzlösungen entscheidend
- Regulatorik: EU AI Act, Sicherheitsstandards, Produkthaftung noch im Aufbau
- Abhängigkeit: von Halbleitern, Sensorik und kritischen Komponenten
- Umschulungsbedarf: Verdrängung einfacher Tätigkeiten erfordert Weitsicht
- Cybersicherheit: wachsende digitale Angriffsflächen bei vernetzten Systemen
Wie Robotik Realität wird
Vier Unternehmen aus dem Globalance Portfolio zeigen exemplarisch, wie Robotik heute schon in der Praxis wirkt — nicht als Versprechen, sondern als messbares Ergebnis. Dieser Beitrag dient ausschliesslich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageempfehlung noch eine Beratung dar.

ASML
Ohne Maschinen von ASML kein Chip. Ohne Chip kein Roboter-Gehirn. ASMLs Lithographiemaschinen sind die einzigen weltweit, die die Halbleiter herstellen können, auf denen KI und Robotik laufen. In jeder Maschine stecken Robotik-Prinzipien auf höchstem Niveau.

NVIDIA — das Gehirn der Roboter
NVIDIA hat sich vom Chip-Hersteller zum Betriebssystem der Robotik-Welt entwickelt. Mit dem GR00T-Foundation-Model, dem Jetson Thor Roboter-Computer und der Isaac-Plattform liefert NVIDIA das komplette Nervensystem für Humanoide und Industrieroboter. Mehr als 250.000 Robotik-Entwickler weltweit bauen auf NVIDIA-Plattformen.

ALPHABET — das Betriebssystem der Robotik
Google DeepMind lancierte Gemini Robotics – ein KI-Modell, das Humanoide durch natürliche Sprache steuert. Gleichzeitig integrierte Alphabet seine Robotik-Softwaresparte Intrinsic in Google, mit dem erklärten Ziel, das «Android der Robotik» zu werden: offene Plattform, breite Partnerschaft, industrieller Massstab. Staunenswert: Alphabet’s Intrinsic entwickelte gemeinsam mit Google DeepMind eine KI, mit der bis zu 8 Roboterarme koordiniert ohne Kollision arbeiten – und dabei 60% schneller sind als mit 4 Armen.

AMAZON — echter Tastsinn für Roboter
Amazon betreibt über 1 Million Roboter in seinen Logistikzentren. 2025 kam Vulcan hinzu – Amazons erster Roboter mit echtem Tastsinn. Mit Kraftsensoren und physischem KI-Training kann er 75% aller gelagerten Artikel greifen, sortieren und einlagern, und das mit menschlicher Geschwindigkeit. Staunenswert: Vulcan arbeitet 20 Stunden täglich und hat bereits über 500.000 Bestellungen abgewickelt.
Globalance View
Diese vier Unternehmen sind nicht zufällig in unserem Portfolio — sie repräsentieren vier Schichten der Robotik-Wertschöpfungskette: Chip-Fundament, KI-Plattform, Anwendung und Schlüsseltechnologie. Zusammen bilden sie eine robuste Exposition entlang des gesamten Megatrends.
Footprint der Robotics-Technologien
Wirtschaft
Starke Produktivitätshebel, hohe Skalierbarkeit. KI-gestützte Wartung reduziert Stillstände. Technologische Reife senkt Investitionsrisiken.

Gesellschaft
Weniger gefährliche Tätigkeiten für Menschen, neue Berufsbilder entstehen. Herausforderung: Umschulungen brauchen Zeit.

Umwelt
Systemische Prozesse werden effizienter. Ressourceneffizienz durch Präzision (weniger Ausschuss).

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